Auf dem heutigen Programm stand eine Besichtigung, die jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer des LIYSF 2019 zuvor auswählen durfte. Ich hatte das große Glück, „Airbus UK“ besichtigen zu dürfen.

Heute war frühes Aufstehen angesagt, da die sogenannten „National Scientific Visits“ anstanden. Bereits im Voraus durften wir eine von siebzehn Institutionen aussuchen, die wir heute besichtigen wollten.

So gab es beispielsweise die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Automobilherstellers „Rolls Royce“ zu werfen. Ich hatte das Glück, den Flugzeughersteller „Airbus UK“ besichtigen zu dürfen. „Airbus UK“ gehört zur „Airbus Group“ und ist schwerpunktmäßig für die Herstellung und Entwicklung der Tragflächen der Flugzeuge zuständig.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion trafen sich um 6:45 Uhr am „Queen’s Lawn“, unserem zentralen Treffpunkt. Nach einer zweieinhalbstündigen Busfahrt erreichten wir schließlich „Airbus“.

Im Anschluss an einen einleitenden Vortrag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die andere Gruppe mit einem Workshop begann, bekam meine Gruppe eine exklusive Führung durch die Test- und Entwicklungslabore. Außerdem wurden wir durch die Manufaktur geführt, in der die Tragflächen gefertigt werden. Auch an der Start- und Landebahn, die im Zuge der Entwicklung der „Concorde“ zu Testzwecken genutzt wurde, kamen wir im Laufe unserer Führung vorbei.

Nach einer kurzen Mittagspause tauschten unserer Gruppen, sodass jeder sowohl am Workshop als auch an der Führung teilnehmen konnte. Im Rahmen des Workshops programmierten wir verschiedene Programme. Diese sollten dazu dienen, kleine Roboter, die symbolisch für einen Flugzeugschlepper, einen Gepäcktransporter und einen Bus mit Passagieren standen, auf einem Flughafenteppich von ihrem Parkplatz zum Flugzeug zu bringen. Das Flugzeug war ein weiterer Roboter, der ebenfalls programmiert werden musste. Er sollte von seinem Parkplatz in Richtung Startbahn fahren, um dort zu beschleunigen.

Nachdem wir diese Aufgabe erfolgreich gelöst hatten, sahen wir noch einen kurzen Film, der insbesondere „Mission Impossible“-Fans begeistern dürfte. In dem Film wurde gezeigt, wie Schauspieler Tom Cruise während der Dreharbeiten für den Film „Mission Impossible – Rogue Nation“ (tatsächlich) an einem startenden Flugzeug des Typs A400M hing.

Während der Busfahrten unterhielt ich mich mit verschidenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Ländern. Bisher durfte ich jeden Tag mindestens eine Person kennenlernen, die ich bis dahin noch nicht kannte.

Im Anschluss an den Tagesausflug gab es Abendessen und die Möglichkeit, ins Theater zu gehen.