Heute fanden zum ersten Mal Ausflüge zu Forschungseinrichtungen in London statt. Außerdem durften wir wieder einen sehr interessanten Vortrag hören sowie an einer außergewöhnlichen Kreuzworträtsel-Schnitzeljagd teilnehmen.

Nach dem Frühstück standen für uns die ersten Ausflüge auf dem Plan. Der Treffpunkt war für alle 18 „visits“, von denen wir vor Beginn des Forums einen auswählen durften, zwischen 7:45 und 9:25 auf der „Queen’s Lawn“, einer großen Grünfläche neben dem „Queen’s Tower“ auf dem Campus des Imperial Colleges. Von dort aus ging es für die verschiedenen Gruppen von circa 30 Personen mit U-Bahn, Bus oder zu Fuß weiter.

Meine Gruppe machte sich auf den Weg zum St. Mary’s Hospital. Dabei ließ uns der längere Fußmarsch durch „South Kensington“ nicht nur Zeit, das Viertel genauer kennenzulernen, sondern auch, sich mit verschiedenen Leuten zu unterhalten.

Im „Alexander Fleming Laboratory Museum“ auf dem Gelände des St. Mary’s Hospital angekommen erhielten wir eine Führung und konnten uns danach selbstständig die Ausstellung sowie das Labor, wo Alexander Fleming 1928 das Penicillin entdeckt hatte, anschauen.

Auf dem Rückweg zum Millenium Hotel, wo wir unser Lunchpaket abholen konnten, sind wir durch einen schönen Park namens „Kensington Gardens“ gelaufen, wobei wir an einem kleinen See vorbeikamen.

Nach der Mittagspause durften wir um 15 Uhr den nächsten sehr interessanten Vortrag über Kernfusion hören. Der Professor Sir Steven Cowley von der Princeton University (USA) brachte uns zunächst Stück für Stück die physikalischen Grundlagen dieses Prozesses näher, um uns danach die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu zeigen und erklären. Auch die nachgehende Fragerunde, bei der die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, noch mehr über das Thema zu erfahren, war sehr aufschlussreich.

Im Anschluss an das Abendessen, welches wie die letzten Tage im Millenium Hotel stattfand, durften wie beim „Great Crossword Treasure Hunt“ unser Können beweisen. Dabei sollten die aus 10-15 Personen bestehenden Gruppen folgende Anforderungen erfüllen: Es sollten mindestens fünf verschiedene Länder und drei verschiedene Kontinente vertreten sein. Zum Lösen der Rätsel machten wir uns meist in Zweiergruppen auf den Weg, um z. B. die Fahrradständer vor der „Fait Maison“ an der Gloucester Road zu zählen. Am Ende sollte jede Gruppe ein lustiges Selfie in der LIYSF-Gruppe auf Facebook posten.