Auf dem heutigen Programm standen zwei Vorlesungen, darunter die sogenannte „Alumni Specialist Lecture“. Außerdem durften wir das „Science Museum“ oder das „Natural History Museum“ besuchen. Am Abend fand das „International Cabaret“ statt.

„Alumni Specialist Lecture“

Nach dem Frühstück trafen wir uns an unserem zentralen Treffpunkt, dem „Queen’s Lawn“, um uns anschließend in Kleingruppen zu unseren Vorlesungen zu begeben. Heute stand die „Alumni Specialist Lecture“ an, eine Vorlesung, die von einer ehemaligen Teilnehmerin oder einem ehemaligen Teilnehmer vor einer kleineren Gruppe gehalten wurde. Ich nahm an einer Vorlesung zum Thema „Moving towards treatments for Dementia and motor neuron disease: the power of genitics and stem cells“ teil, die von Frau Dr. Rubika Balendra gehalten wurde.

Im Rahmen der Vorlesung wurden uns unter anderem einige interessante Zahlen und Fakten über verschiedene Demenzerkrankungen vorgestellt.

Im Anschluss an die Vorlesung holte ich, wie immer, mein fertig gepacktes Lunchpaket ab und picknickte mit etwa 20 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern im „Prince’s Garden“, der direkt gegenüber von meiner Unterkunft liegt.

Vorlesung zum Thema „Realising Design“

Auf das Mittagessen folgte eine Vorlesung zum Thema „Realising Design“, die von Frau Dervilla Mitchell gehalten wurde. Dervilla Mitchell hat unter anderem am Bau des Terminals 5 am Flughafen London Heathrow mitgewirkt. Terminal 5 ist das Terminal, an dem vor einigen Tagen sicherlich einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des LIYSF 2019, darunter auch ich, angekommen sind.

Besuch im „Science Museum“

Da das Programm recht straff ist, ging es direkt nach der Vorlesung zum nahe gelegenen „Science Museum“ oder zum „Natural History Museum“. Ich besuchte das „Science Museum“. Leider war es nicht möglich, die gesamte Ausstellung in den zur Verfügung stehenden zweieinhalb Stunden zu sehen. Trotzdem war die Vielfalt der Ausstellung beeindruckend. Unter den Exponaten waren die Kapsel der „Apollo 10“ Mission, die weltweit älteste Dampflock und der Computer, auf dem das „World Wide Web“ erfunden wurde. Außerdem gab es diverse Ausstellungen, darunter Ausstellungen zu den Themen Luftfahrt, Raumfahrt, Mathematik, Biologie und Medizin.

Im Folgenden einige Eindrücke:

Kapsel der Apollo 10

Kapsel der Apollo 10 Mission im „Science Museum“

 

Dampflock

Älteste Dampflock der Welt im „Science Museum“

 

Computer

Computer, auf dem das WWW erfunden wurde im „Science Museum“

Besonders gut hat mir gefallen, dass das ganze Museum nicht nur wissenschaftliche Exponate aufbewahrt. Man kann Wissenschaft an verschiedenen Stationen auch erleben. Beim genauen Hinsehen fällt auf, dass sogar die Gestaltung des Museums zum Nachdenken anregt. So erinnerte das Muster des Fußbodens im Biologietrakt an Chromosomen, während die Ausstellungsfläche im Bereich Raumfahrt komplett schwarz war.

Nach dem lehrreichen Aufenthalt im Museum gab es Abendessen.

„International Cabaret“

Im Anschluss begab ich mich auf den Weg zum Hotel „Millenium“, wo das „International Cabaret“ stattfand. Im Rahmen der Veranstaltung konnte jeder eines seiner Talente vorführen. So wurden mehrere Musikstücke auf dem Klavier gespielt und einige Lieder vorgesungen. Außerdem wurden mehrere Tänze aufgeführt, es gab eine Art Büttenrede und eine Zaubershow. Das „International Cabaret“ war äußerst unterhaltsam und bisher sicherlich einer der Höhepunkte des LIYSFs 2019.

Zwischenbilanz

Als Zwischenbilanz über das 61. „London International Youth Science Forum“ (LIYSF 2019) lässt sich sicherlich folgendes sagen: LIYSF verbindet Wissenschaft, das Kennenlernen neuer Kulturen und Spaß auf eine außergewöhnlichen Weise. Das Forum gehört sicherlich zu den aufregensten und interessantesten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben machen durfte. Ich bin daher dankbar und glücklich zugleich, dass ich als Teilnehmerin ein Teil dieser besonderen Veranstaltung sein darf!