Auch 2018 hatten wieder drei Projekte (ReUse in Space, TOM – Total Organisation Manager und ERA – Emergency Radio Assistant) die Möglichkeit, mit den Landessiegern Technik am Gemeinschaftsstand mit dem VDI ihr Projekt auf der Ideenmesse iENA in Nürnberg vorzustellen.
Für uns hieß das, nochmal die ganzen Karteikarten und Präsentationen vom Wettbewerb herauskramen, einstudieren und sich auf viele interessierte Besucher und ihre Fragen vorbereiten.

Am ersten Tag, Mittwoch, war der Anreise- und Aufbautag. Nach zum Teil etwas längerer Anreise hieß es ab 15 Uhr Autos ausladen, die mitgebrachten Ausstellungsstücke aufbauen und den Stand hübsch machen. Danach wurden dann die nächsten Tage geplant. Und schon ging’s ins Hotel einmal quer durch die Innenstadt von Nürnberg.

Donnerstag, der erste Messetag: Am Donnerstag war die Messe nur für Fachbesucher geöffnet. Also wurden wir ab 9:30 Uhr hauptsächlich von Vertretern verschiedenster Firmen, Schulen und Universitäten und Mitaustellern besucht. Und dann macht man das, wofür so eine Messe gut ist: Seine Idee „verkaufen“, Kontakte knüpfen und Visitenkarten austauschen. Zum Mittagessen haben wir uns dann auf der parallel stattfindenden Messe „Consumenta“ mit Zwiebelmett-Broten eingedeckt. Nach dem offiziellen Messeschluss um ca. 18 Uhr gab es dann gemeinsam mit den anderen Ausstellern ein Buffet in einem der Restaurants auf dem Messegelände.

Der Selfmade-Flamingo

Freitag, Messetag No.2: Der Freitag war dem Donnerstag in vielerlei Hinsicht ziemlich ähnlich. Wieder war die Messe nur für Fachbesucher geöffnet. Nur haben wir aus unseren Fehlern des Vortages gelernt, und waren morgens noch vor Messebeginn im Supermarkt um die Ecke einkaufen. So ein Messetag ist halt mit Keksen und Limo um einiges besser auszuhalten ;D. Am Freitagabend gab es dann noch einen besonderen Programmpunkt: Zusammen mit den Landessiegern aus dem Bereich Technik und dem VDI, wurde uns im Zollhof in Nürnberg nach einem gemeinsamen Abendessen ein Crashkurs zum Thema „Startup gründen“ gegeben. Hierbei ist dann der wohl schönste Flamingo, den man aus Alufolie, einem Ballon und Strohalmen bauen kann, entstanden ;D.

Samstag, jetzt für alle: Am Samstag war dann die Messe für alle geöffnet und dementsprechend auch ein wenig voller. Auch hier ist der ein oder andere stehengeblieben und hat sich die Projekte von uns erklären lassen. Als kleines Dankeschön, dass wir währenddessen die Landessieger ihre Projekte auf der iENA-Messebühne dem internationalen Publikum präsentiert haben, auf deren Stände mit „aufgepasst“ haben, wurden wir vom VDI auf ein gemeinsames Spanferkel und Schäuferle-Mittagessen eingeladen. Nachmittags durfte jedes der drei Teams im Rahmen der Preisverleihung für die besten Jugend-Erfindungen eine Goldene Medaille in Empfang nehmen. Abends ging es dann noch mit allen, die Lust hatten, die Innenstadt unsicher machen.

Sonntag, Klappe die Letzte: Ein letztes mal im Hotelzimmer aufwachen und duschen, und dann auch schon direkt den Koffer packen und auschecken. Auf der Messe angekommen noch einmal präsentieren, Fragen beantworten und Visitenkarten verteilen. Nach dem Abbauen des Standes war schließlich um ca. 16 Uhr Abfahrt und Heimreise.

Und so schnell sind fünf Tage Messe vorbei… Fünf Tage mit vielen interessanten Gesprächen und am Wichtigsten, mit super coolen Jungs und Mädels in den anderen Projektteams, die für jeden Quatsch zu haben sind. An dieser Stelle möchte ich, und bestimmt auch im Namen aller iENA-JuFos noch einmal Jugend forscht danken, die so etwas wie den Auftritt auf der iENA, den Wettbewerben selbst und zum Beispiel dem Berlin-Besuch jedes Jahr auf die Beine stellen, und uns diese Erlebnisse ermöglichen.