Nach einer langen und intensiven Woche von Wettbewerbsvorbereitung, Jurygesprächen und vielen Kennlernmöglichkeiten mit anderen Teilnehmern mussten wir Freitag früh raus, um endlich der Awards Ceremony beizuwohnen – dem großen Finale der ISEF. Mit wenig Schlaf, aber viel Aufregung ging es um halb sieben noch einmal in den hoteleigenen Starbucks zum Aufladen, bevor wir uns zusammen in Vollmontur bei strahlender Sonne herauswagten.

Den nun schon wohlbekannten Weg zum World Congress Center (und dem noch längeren Weg im World Congress Center) ablegend, kamen wir in der Haupthalle an, wo sich eine riesige Schlange bereits anstaute. Flaggen und T-Shirts aus China repräsentierten verschiedenste Länder der Welt. Nach einiger Wartezeit, die nervös aber heiter hingenommen wurde, durften wir in die Halle, wo uns ohrenbetäubende Popmusik begrüßte, die ihr Tempo schnell in den eigenen Herzschlag brachte. Periodische Ausbrüche von Nationalstolz sowie ein umher schwingendes Kameragestell sorgten auch vor offiziellem Beginn für eine sehr feierliche Stimmung, welche dann auch sofort im Enthusiasmus der Eröffnungsrednerin aufgegriffen wurde.

Viele Festreden wurden gehalten und die gesamte Wettbewerbswoche wurde noch einmal vorgestellt. Dann ging es endlich mit den Preisverleihungen los – Kategorie für Kategorie. Wir durften glücklicherweise sehr oft aufstehen, um Teammitgliedern zu gratulieren:

Helen und Nikola gewannen je einen vierten Platz in der Kategorie Biochemistry

Celina, Donata und Theresa als Team sowie Marik im Alleingang gewannen einen vierten Platz in der Kategorie Biomedical Engineering

Jan H. gewann einen vierten Platz in der Kategorie Engineering Technology: Statics and Dynamics

Jan D. und Maximilian holten einen vierten und Leo und Leonard einen zweiten Platz in der Kategorie Physics and Astronomy ab

Und zum krönenden Abschluss holte Amon einen ersten Platz in der Kategorie Engineering Technology: Statics and Dynamics sowie den Craig R. Barret Award for Innovation ab, wofür wir uns natürlich die Hände wund geschlagen haben.

Mit dem Ende des Wettbewerbs war leider auch die gemeinsame Reise zu Ende. Eine gute Hälfte der Teilnehmer flog (oder fuhr Bus) nach New York, die andere nahm den Flieger zurück nach Frankfurt. Mit diesem adrenalinüberreichen Tag schlossen wir also mit der ISEF ab, die für uns alle ein unglaubliches Erlebnis war.

An der Stelle wollen wir uns auch bei allen bedanken, die unsere Teilnahme an dem Wettbewerb ermöglicht haben. Dazu zählen natürlich Herr Paul und Frau Schnasse, die uns vor Ort betreut haben, sowie Frau Wrobel, welche sich um die Organisation der Reise sowie der Wettbewerbsanmeldung gekümmert hat. Wir wollen auch allen Sponsoren danken, ohne die diese Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb schlicht nicht möglich wäre.