Das International Swiss Talent Forum wird jährlich von der Stiftung Schweizer Jugend forscht organisiert, bei der rund 70 Teilnehmer aus der ganzen Welt eingeladen werden, um gemeinsam Lösungsideen für bestimmte Herausforderungen zu entwickeln. Dieses Jahr fand das Forum vom 20. bis 24. Februar in Nottwil unter dem Thema „Learning for the Future“ statt.

Wir Teilnehmenden wurden auf verschiedene Challenges aufgeteilt, an denen wir in Gruppen arbeiteten. Jedes Team hatte einen Coach, welcher uns bei der Entwicklung der Ideen unterstützte. Die Challenge wurde von einer Expertin oder einem Experten in dem jeweiligen Bereich, dem Challenger, vorgestellt und begleitet. Ich wurde der Challenge „Unlocking OpenAI and Human architecture for Equity, Equality & Ethics“ zugeordnet. Dabei sollten wir unter anderem systematisch Vorurteile und Fehler in KI-Systemen identifizieren und uns überlegen, wie KI unvoreingenommen und nicht-diskriminierend im Bildungsbereich verwendet werden kann. Unser Team bestand aus acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit verschiedenen Hintergründen und aus unterschiedlichen Ländern, was die Zusammenarbeit sehr bereichernd machte. Ich persönlich war in unserer Gruppe dafür zuständig, mit technischen Umsetzungsmöglichkeiten zu experimentieren.

Am ersten Tag nach der Anreise gab es eine offizielle Eröffnung mit einer Begrüßung durch die Organisatoren und einer Einführung in das Thema des Forums. In mehreren Programmpunkten wurde danach die Möglichkeit geboten, die anderen Teilnehmenden sowie das eigene Team für die Challenge genauer kennenzulernen. Wir hatten auch die Gelegenheit, unsere Coaches und später auch unsere Challenger kennenzulernen, die uns während des gesamten Forums begleiteten. Am zweiten Tag gab es einen Vortrag vom Topic Leader Frau Professorin Stern aus ihrem Forschungsbereich der Lehr-Lern-Forschung. Außerdem haben die Challengers die verschiedenen Challenges präsentiert und wir arbeiteten in unseren Teams an ersten Ideen. Dabei erhielten wir Hilfe und Unterstützung von unserem Coach und der Challenger. Am nächsten Tag arbeiteten wir weiter an unserer Challenge und hatten darüber hinaus die Möglichkeit, die Stadt Luzern zu besichtigen. Am vierten Tag lag der Fokus auf der Präsentation unserer Lösungsideen. Wir nahmen an verschiedenen Workshops teil, die uns zeigten, wie wir unsere Idee gut strukturieren, visualisieren und vortragen konnten. Am letzten Tag reflektierten wir unsere Ergebnisse gemeinsam mit unserem Coach und der Challenger. Bei der anschließenden Abschlussveranstaltung präsentierten zwei Personen pro Team die Ergebnisse. Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete die Veranstaltung.

Neben der bereichernden Zusammenarbeit hat mir vor allem der Austausch mit den anderen Teilnehmenden über deren Projekte gefallen, mit denen sie an vorherigen Wissenschaftswettbewerben teilgenommen hatten. Insgesamt war das International Swiss Talent Forum 2024 eine inspirierende Veranstaltung, die ich nur weiterempfehlen kann.