Public Day und Special Awards Ceremony

Aller Anfang ist schwer – hieß es auch an diesem Morgen, als einige der Teilnehmer übermüdet am Frühstückstisch saßen, da sie am vorherigen Abend am Hotelpool eingeschlafen waren. Nachdem wir uns im Hotel noch kurz in Schale geworfen hatten, denn es war Public Day, stürmte ab 9.00 Uhr das Publikum in die Halle. Dabei waren die Zuhörer, solange es keine Schulklassen mit kleinen Kindern waren, meist interessiert.

Vor allem aus Amerika sind viele Eltern extra eingeflogen, um ihre Kinder auf dem Wettbewerb zu besuchen. Diese brachten zwar nicht unbedingt sehr viel Vorwissen mit, zeigten sich jedoch sehr begeistert und stellten sinnvolle Fragen. Auch umgekehrt war es eine tolle Möglichkeit, mehr über die amerikanische Kultur zu erfahren. Nach einigen, mehr oder weniger ereignislosen Stunden, endete der Public Day und wir hatten „zum ersten Mal“ etwas Zeit zum Entspannen – naja, wir waren alle müde genug, um ein kurzes Nickerchen zu machen.

Danach gab es ein richtiges amerikanisches Abendessen mit Burgern im Restaurant neben dem Hotel. Obwohl oder gerade weil es überraschend war, in welch kleinen Dimensionen man so viele Kalorien unterbringen kann, war das Essen wirklich gut. Sehr angenehm ist, dass man in Arizona immer kostenlos klares, kühles Wasser bekommt, welches im Vergleich zum Leitungswasser, das teilweise ziemlich gechlort ist, echt gut schmeckt.

Danach ging es wieder in das Convention Center zur Sonderpreisverleihung. Diese war, anders als bei Jugend forscht und wider Erwarten, eher ruhig und sachlich. Es wurden die verschiedenen Sonderpreise zügig und ohne viel Show nacheinander vorgetragen, was aber wahrscheinlich auf die hohe Anzahl zurückzuführen war. Auch unser deutsches Team ging nicht leer aus. So bekam beispielsweise Adrien die Sonderpreise von „CAST“ und „United Technologies“ und Max den Sonderpreis der „American Meteorological Society“. Herzlichen Glückwunsch!

Als die Sonderpreise anschließend noch am Pool gefeiert wurden, wurde es auch dort für einige wieder zu spät – es scheint tatsächlich möglich zu sein, zu Rammstein einzuschlafen.

– Christoph und Fabian