Nach langem Warten ging die Science Expo Anfang Oktober nun endlich los und wir konnten uns auf den Weg nach Luxemburg machen.

Für mich ging die Reise nach Luxemburg am Morgen des 6. Oktobers mit dem Zug los. Wir drei (David, Kai und ich) waren aus unterschiedlichen Ecken Deutschlands angereist und da mein Zug als einziger keine Verspätung hatte, kam ich als erste am Hauptbahnhof Luxemburg an. Es stellte sich heraus, dass die Organisatorin ihre gesamte Familie engagiert hatte nur um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Flughafen oder in meinem Falle vom Bahnhof abholen zu lassen. Dies ist nur ein kleines Beispiel der luxemburgischen Gastfreundschaftlichkeit, welche mich noch erwartete. Begrüßt wurde ich durch meine „Mitbewohnerinnen“ für die nächsten Tage. Die Zimmer waren vollständig durchmischt, sodass ich mein Zimmer mit Teilnehmerinnen aus Estland, Dänemark und Nigeria teilte.

Als Kennenlernspiel wurde für uns ein Laser-Tech-Turnier mit drei Runden organisiert. Nachdem wir große Mengen an Pizza in uns hineingeschaufelt hatten, startete schon die erste Runde und nach knapp zwei Stunden saßen alle geschafft im Bus zurück zum Hostel.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück wieder mit einer etwas längeren Busfahrt zum Luxemburger Science Center los. Das ist eine Art aktives Museum, in welchem man verschiedene vor allem physikalisch-mathematische Experimente ausprobieren kann. Von Fraktalen, über Symmetrien bis hin zu Robotern war für jeden was dabei. Danach wartete außerdem eine amüsante Vorführung zum Thema Elektrostatik auf uns nach welcher wir auf Dr. Sven Baszio trafen und erstmal ein wenig unterhielten. Nachdem wir unsere Lunchpakete aufgegessen hatten, bekamen wir Zeit uns die Stadt anzugucken und mussten erst gegen Abend zurück für den Kulturabend sein. Letzterer Bestand daraus, dass die Teams der 17 teilnehmenden Länder eine kurze Präsentation hielten, ein Spiel leiteten oder eine Tanz vorführten. Außerdem hatte jedes Team eine typische Spezialität dabei, sodass wir neben leckerem Curry uns durch ein buntes Buffet probieren konnten. Der Abend ging zwar spät aber mit viel Spaß und Tanz zu ende.