Endlich ging heute der Flieger um 7 Uhr von Berlin über Wien nach Sofia zum EUCYS, dem European Union Contest for Young Scientists.
Unsere "Deutsche Delegation" besteht aus fünf Teilnehmern: Felix, Alex, Paul, Thomas und mir, Constantin. Wir treten beim EUCYS mit drei Projekten in den Fachbereichen "Engineering", "Chemistry" und "Mathematics" an.

Die Stimmung beim Hinflug war locker, obwohl wir schon um 5 Uhr mit allem Equipment, hoch beladen, zum Flughafen Tegel aufbrechen mussten.

Die „Deutsche Delegation“ am Flughafen Wien.

Schon in Wien trafen wir die „Schwedische Delegation“, mit der wir schnell ins Gespräch gekommen sind.
Völker- und Forscherverständigung wird beim EUCYS großgeschrieben!

In Sofia angekommen wurden wir von unserer studentischen, ortskundigen Betreuerin begrüßt, die uns den Tag über begleitete. Bei sonnigem Wetter brachen wir in brütender Spätsommerhitze nach dem Einchecken im Hotel zum Veranstalltungsort auf. Das Expo-Center in Sofia bietet dabei einen würdigen Rahmen für den EUCYS.
Es galt kein Verschnaufen – wir machten uns sofort daran, unsere Stände aufzubauen.

 

Insgesamt nehmen am EUCYS 2019 genau 100 Projekte teil; 155 Jungforscher aus 39 verschiedenen Ländern dürfen ihre Arbeiten dort präsentieren. Alle Teilnehmer wurde vorher von den „National Organizern“ hierfür ausgewählt. Für uns war das natürlich der Jugend forscht Wettbewerb.
Eingeteilt sind die Projekte in die Fachgebiete „Biology“, „Chemistry“, „Computing“, „Engineering“, „Environment“, „Materials“, „Mathematics“, „Medicine“, „Physics“ und „Social Sciences“.
Ich nehme im Fachgebiet „Mathematics“ mit dem Thema „Neural Network application to Key-point detection in radiographs“ teil. Dabei habe ich an der Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der Röntgendiagnostik geforscht.

 

Nach dem Aufbau der Stände klang der Abend mit einem gemeinsam „Welcome Dinner“ aus.
Wir sind nun sehr gespannt auf morgen, wenn die erste Jury-Befragung stattfindet.