Ein gelungener Abschluss unserer Reise auf die andere Seite der Erde...

Wie jeden morgen ging es auch heute wieder früh los. Jedoch fuhren wir nicht, wie immer, nach dem Frühstück zu der Ausstellungshalle, sondern zu einer kleinen aber doch sehr interessanten Stadtführung.

Alle Teilnehmer des Wettbewerbes wurden nacheinander auf Busse aufgeteilt und sind dann in diesen Gruppen mit je einem Stadtführer in Richtung der Altstadt von Macau losgefahren, also weg von viel Leuchtendem, Lichtern und hochmodernen Gebäuden.

Unser Bus fuhr als erstes zu den „Ruínas de São Paulo“ (dt. „Ruinen der St. Pauluskirche“). Jedoch steht nur noch die vordere Fassade, welche aus Stein besteht, da der restliche Teil, welcher aus Holz bestand, zweimal abbrannte und danach nicht erneut aufgebaut wurde, wie unser Guide erklärte. Direkt neben der sehr filigran ausgearbeiteten alten Fassade befindet sich auf einem Berg eine Festung, die „Fortaleza do Monte“ (dt. „Bergfestung“). Diese wurde im 17. Jahrhundert durch Jesuiten gebaut, um die Stadt vor den Niederländern zu schützen.

Gruppenselfie vor der Saint Paulus Runine

Nachdem sich die ganze Gruppe wieder am ausgemachten Treffpunkt getroffen hatte, ging es zum zweiten Ziel, dem Macau Tower, jedoch nur für einen Fotostop.

Selfie-Stop am Macautower

Das letzte Ziel war das älteste Gebäude in Macau: der „A-Ma Temple“, eine heilige Städte, welche für eine chinesische Wassergöttin („Mazu“ oder auch „A-Ma“) gebaut wurde und dadurch zu mehr Ertrag bei den Fischern der Stadt führen sollte. Hier gab es sehr viel über die chinesische Kultur und Religion zu lernen. Verschiedenste Schreine luden zum Gebet oder Räucherstäbchen aufgestellten ein.
In einem nah gelegenen Laden haben sich dann noch viele CASTIC-Teilnehmer leckere Souvenirs aus der bekanntesten Bäckerei in Macau gekauft.
Letztendlich haben uns die interessanten Fakten über Macau sehr gefallen, jedoch waren es zu wenige Sehenswürdigkeiten, welche wir in dieser interessanten Stadt besucht haben.

Um ca. 11.30 Uhr ging es wieder in die Uni, um sich dort noch einmal für die Siegerehrung zu stärken, frisch und schick zu machen und um 13.20 Uhr erneut los zu gehen.

Wie immer mussten wir erst noch einmal ca.1,5 Stunden warten, bis das Programm endlich anfing. Dann verzauberten uns jedoch gleich die Klänge eines Schulorchester, welches auf traditionell chinesischen Instrumenten moderne Musik gespielt hat. Danach wurden die Preise vergeben, wobei man sagen muss, dass auch mehrere Personen einer Kategorie die gleiche Platzierung erhalten haben.

Das Deutsche Team erhielt folgende Preise:
Anja Sack (Use Adhesive & avoid Mounts) : 1. Preis
Phi Nhung Nguyen Thi und Johanna Alisa Berger (Learning with Virtual Reality – Diving into a new World) : 3. Preis

Glückliche Gesichter beim deutschen Team nach Preisverleihung

Zusammen mit einigen Betreuern und Teilnehmern haben wir unseren letzten Abend noch einmal genossen und weitere interessante Gespräche geführt bzw. Kontakte geknüpft.
PS: Im Süden von Brasilien ist gerade Winter (0 °C), dies war für uns die Erleuchtung des Abends :) zwischen den anderen hell beleuchteten Casinos.

Gruppenfoto am letzten Abend