Unser Donnerstag startete mit einem Flug nach Baltra, eine der Inseln des Galápagos-Archipels.

Während der Führung im Flughafen erläuterte der Leiter der Flughafengesellschaft Nachhaltigkeitsstrategien. Darauffolgend stellte uns die Projektleiterin der Charles Darwin Foundation das Projekt „Galápagos Verde 2050“ vor. Nachdem wir mit Bussen zum Militärhafen gelangt waren, durften wir mit dem Bundespräsident und seiner Frau auf einer Yacht zur Seymour Norte fahren. Auf dieser Insel wurden wir durch den Nationalpark geführt. Dabei erblickten wir viele Tiere, die wir so noch nie gesehen haben, z. B. Riesenechsen. Darauffolgend legten wir an der Insel Santa Cruz an und schauten uns den riesigen Krater Los Gemelos an; dabei erlebten wir unseren ersten richtigen Tropenregen. Nach dem leckeren Essen im Restaurant konnten wir uns die Riesenschildkröten auf dem Gelände anschauen, die kaum Scheu vor uns hatten. Am Strand, der sich in der Nähe der Schildkrötenaufzuchtstation befand, durften wir uns aktiv am Gespräch zur Problematik von Mikroplastik und angeschwemmten Plastikmüll mit einem Vertreter des Nationalparks und Frank-Walter Steinmeier sowie seiner Frau beteiligen. Die Ausmaße der Verschmutzung sind so groß, dass sogar Müll gefunden wird, der mit asiatischen Zeichen bedruckt ist. In der Charles Darwin Foundation, wo aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt wurden, durften wir ebenfalls an einem Gespräch mit den Wissenschaftlern der Forschungsstation, dem Bundespräsident und Frau Büdenbender teilnehmen. Danach flogen wir zurück zu unserem Hotel in Quito.
Den Tag über hatten wir uns speziell mit dem Thema Plastik bzw. Mikroplastik befasst. Aufgrund unserer Kenntnisse durch unsere Jugend forscht Forschungsprojekte zu dieser Problematik, stellte uns der Bundespräsident diesbezüglich Fragen. Dadurch war das für uns ein sehr erlebnisreicher Tag.