Dieses Jahr fand die ACHEMA, die weltweit größte Messe der Prozessindustrie für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie in Frankfurt a. M. ganz unter dem Motto Nachhaltigkeit und Digitalisierung statt. Da die Themengebiete unserer drei Projekte gut in das Allgemeinbild passten, wurden wir eingeladen, Jugend forscht auf dieser Messe zu vertreten. Folgende Arbeiten stellen wir vor: „Best Practice in der Abwassertechnologie: Phosphor-Recycling durch Elektroflotation“ (Hannah Amrhein, Lena Fries und Hanna Fries; Bundessieg Chemie 2022), „Optimierung der enzymatischen Hydrolyse von Apfeltrester“ (Jann Ole Schmidt; 4. Preis Chemie 2022) und „Einfluss nanoskaliger Additive auf die Eigenschaften von Kunststoffkompositen“ (Lukas Dellermann; 3. Preis Chemie 2021).

Nach der Ankunft am Sonntagnachmittag trafen wir zunächst auf Frau Romaker. Anschließend durften wir unseren Stand aufbauen und es war sogar möglich, die Plakate an die Größe des Standes nochmals anzupassen. Der Check-In in den für uns gebuchten Serviced-Appartements ging schnell und einfach und die Wohnungen waren nicht nur modern eingerichtet, sondern auch in unmittelbarer Nähe zu einer S-Bahn Station, was die Fahrt zur Messe sehr leicht gestaltete. Nach einem gemeinsamen Abendessen und Treffen in der Hotellobby noch am Anreisetag, ging es am nächsten Morgen auf der ACHEMA richtig los. Von Menschen, die sich einfach nur für Chemie interessierten über Fachexperten der jeweiligen Projekte bis hin zu Dozenten von Universitäten und anderen Ausstellern – viele Interessierte wollten von unseren Projekten hören, erfragten Informationen und Details oder lernten Jugend forscht besser kennen. Das Interessanteste für uns persönlich war aber letzten Endes der Austausch zwischen Menschen, die eine Sache verbindet – die Faszination und Begeisterung für Chemie.

Autoren: Hanna Fries, Lena Fries, Hannah Amrhein, Jann Ole Schmidt, Lukas Dellermann