An Tag 2 unseres Aufenthaltes auf der CeBIT sind schon viele spannende Dinge passiert. Wir bekamen zum einen prominenten und zum anderen internationalen Besuch an unserem Stand. Außerdem bot sich uns die Möglichkeit, den Wettbewerb Jugend forscht denen zu präsentieren, die ihn noch nicht kannten.

Heute war für uns der erste wirkliche Messetag an der Reihe. Das heißt wir mussten um 6:25 Uhr in der Unterkunft aufstehen und konnten uns danach über ein leckeres Frühstück in einem netten Umfeld freuen. Direkt im Anschluss daran ging es auf zur Stadtbahn und dann zum Messegelände. Dort angekommen waren endlich so gut wie alle (Auf-)Bauarbeiten abgeschlossen und wir konnten die Stände in ihrer vollen Schönheit bestaunen. Nach einem Briefing am Stand des BMBF näherten wir uns der spannenden Phase: Wieviele Leute würden sich für unser Projekt interessieren? Wie würde unser Projekt ankommen? Uns gingen viele Fragen durch den Kopf und um Punkt 9:00 Uhr öffneten sich die Pforten der CeBIT 2016.

Der Andrang in den ersten Stunden viel relativ mau aus, aber nach einer gewissen Zeit arbeitete sich der Besucherstrom auch zum Stand des BMBF vor. Die Anzahl an Besuchern unseres Standes wuchs rasant an. Wir erklärten einem hochinteressierten und internationalen Publikum das Anliegen unseres Jugend-forscht Projektes: „Highspeed-Internet aus der Glasfaser“. Zusammenfassend waren die Gespräche äußerst interessant und es kam nicht selten vor, dass uns neue Ideen oder bisher nicht betrachtete Aspekte vorgeschlagen wurden.

Nachdem die anfänglichen Probleme mit dem Erklären von Physik auf Englisch gelöst waren, konnten wir uns auch (relativ) ausgiebig mit den fremdsprachigen Besuchern auseinandersetzen, was oft auch einige Heiterkeiten mit sich brachte.

Vor dem Mittag durften wir uns dann über den Besuch der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Wanka freuen, welcher wir auch unsere Idee näherbringen konnten:
DSC_0069

Frau Dr. Wanka im Gespräch an unserem Stand

Nach einer Stärkung am Mittag folgten noch unzählige weitere Gespräche an unserem Stand, welche nach und nach an unseren Stimmen und Nerven zehrten.

Es wurde aber nie langweilig, weil jedes Fachgespräch auf seine Art und Weise individuell verschieden war und die Besucher immer einen anderen Aspekt unseres Projektes erfragten. So konnten wir auch jede Menge Visitenkarten und Jufo-Flugblättern verteilen und damit den Besuchern nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Auf einen der vielen Entdeckungstouren auf der restlichen CeBit wurden uns die gigantischen Ausmaße der weltweit größten Messe für Informationstechnik bewusst und dabei blieb uns so manches Mal förmlich der Mund offenstehen (z.B. bei einem Besuch beim Stand der Telekom, von SAP oder von Microsoft). Aber bisher haben wir uns noch nicht in allzu viele Hallen der riesigen Messeanlage gewagt. Dies nehmen wir uns für die nächsten Tage vor. Da Konstantin sich die nächsten zwei Tage auf einem Auswahlseminar für einen anderen naturwissenschaftlichen Wettbewerb aufhält, werden wir verbleibenden jetzt für die nächsten zwei Tage alleine am Stand dem Publikum entgegentreten.

Wir haben auch einen guten Kontakt zum zweiten Projekt (Invent a chip), welches im Bereich Nachwuchsförderung am Stand des BMBF ausstellen darf und damit können wir so manche besucherärmere Zeit überbrücken.

Nachdem es 18:00 Uhr wurde und wir vom letzten asiatischen Besucher mit den Worten: „You are cool guys!“ verabschiedet wurden, ging es mit einem Schmunzeln zurück zur Unterkunft und dann ab ins Bett, da dieser erste, erfolgreiche Messetag auch einige Anstrengungen mit sich brachte.