Tag 1 meiner Woche in Stockholm rund um die Nobelpreisverleihung und das SIYSS Seminar

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Als wir zum Landeanflug in Stockholm ansetzten, hatte uns der Pilot bereits in Englisch auf das Wetter in Schweden eingestimmt. Kalt und windig! So sollte mich Schweden bei meiner Landung begrüßen. Nach der Landung wurde ich bereits am Ausgang des Flughabens von Anna der Koordinatorin des Seminares erwartet. Sie brachte mich zu zwei anderen Teilnehmern, die offenbar auch erst vor kurzem gelandet waren. Freundlich wurde ich von Malan aus Südafrika und Sasaank aus den USA begrüßt. Bereits die erste Begegnung mit zwei der 27 Teilnehmer machte den Internationalen Charakter dieses Seminares deutlich. Auf Englisch kamen wir schnell ins Gespräch miteinander, auch wenn beide wesentlich besser Englisch sprachen als ich. Das sollte für mich aber kein Hindernis sein.

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Der erste Kontakt zwischen den Seminarteilnehmern läuft eigentlich immer gleich ab. Wie heißt du? Woher kommst du? Auf welchem Gebiet forschst du? Und schon ist man im Gespräch und vergisst vor lauter Freude, Leute aus anderen Kulturen mit denselben Interessen kennenzulernen, jegliche Sprachbarriere. Ein Taxi brachte uns in etwa 35 Minuten zu unserem Hotel in der Innenstadt. Zu diesem Zeitpunkt war es gerade etwa 15 Uhr, jedoch wurde es bereits dunkel. Die Überraschung: Unser Hotel, erst auf den zweiten Blick als solches zu erkennen, war ein altes, stationär ausgebautes Boot!

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An der Rezeption wurde mir direkt ein Zimmer mit vier weiteren Teilnehmern zugewiesen. In meinem Zimmer wohnen für die Woche mit mir ein Vertreter aus Japan, einer aus China, einer aus Norwegen und ein Russe. Ein bunter Kulturmix, der den gegenseitigen Austausch sicher nur fördern wird.

Ich freue mich schon auf den morgigen Tag, an dem ich alle Teilnehmer noch einmal intensiv kennenlernen darf.