Besuch des Palasts und Erholung

Der Samstag war der erste Tag, an dem man morgens etwas länger Zeit hatte, denn das Programm begann glücklicherweise erst um 9:30 Uhr. Ausgeschlafen ging es in die Stockholmer Innenstadt zum Shoppen und Schlittschuhlaufen. Wir besuchten große Kaufhäuser und liefen durch die Einkaufsmeile, später ging es zur Outdoor-Schlittschuhbahn. Selbst nach mehreren kläglichen Versuchen schaffte ich es leider nie, auch nur fünf Meter am Stück zu gleiten, ohne mich panisch an einer Bande oder einer anderen Person festzukrallen.

Nach dem Mittagessen besuchten wir den königlichen Palast und bekamen eine geführte Tour. Hier konnte man sehr viele prunkvolle Räume und Gänge bestaunen, beigefügt nur ein kleiner Vorgeschmack auf den Palast:

Da der Samstag als Erholungstag für den anschließenden Höhepunkt sonntags gelten sollte, hatten wir den Nachmittag größtenteils zur freien Verfügung.

Abends hatten sich die Organisatoren etwas Tolles überlegt, denn wir bekamen Bausätze für Lebkuchenhäuser, sodass wir in Gruppen kreative Lebkuchenhäuser bastelten. Gerade in der Bauphase war ich hierbei besonders produktiv, was das Essen von Rohmaterialien betraf. Am Ende hatte wohl das Organisationsteam die beste Idee, denn mithilfe des Bausatzes wurde ein fressendes Ungeheuer gebaut, welches wirklich fantastisch aussah.

Theoretisch hätten wir an genau diesem Abend ein Meet-and-Greet mit den Nobelpreisträgern bei der sogenannten Nobel Reception gehabt, jedoch konnten wir aufgrund der geringen Kapazität verbunden mit den vielen Nobelpreisträgern und Gefolge leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Dies war sehr schade, jedoch war das Lebkuchenhausbasteln ein willkommener Ersatz.