Beim 50. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben wir, Duo Qiu, Kay Rübenstahl und ich, neben dem zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt, als Sonderpreis die achttägige Teilnahme am China Adolescents Science and Technology Innovation Contest (CASTIC) in Hong Kong, gestiftet von der Ernst A. C. Lange Stiftung, gewonnen.

Hong Kong von Oben; Quelle Michelle Naass

Hong Kong von Oben; Quelle: Michelle Naass

Wir sind früh am Morgen ca. zwei Stunden lang nach Frankfurt zum Flughafen gefahren. Nach dem Einchecken und dem Boarding flogen wir ca. 11 Stunden nach Hong Kong. Die zeitliche Differenz zwischen HK und DE beträgt 6 Stunden. Auf der Rückseite der Flugzeugsitze waren Displays eingebaut, sodass wir während des Fluges Filme schauen oder Musik hören konnten. In den Armlehnen waren die Kopfhöreranschlüsse. Das Essen, welches angeboten wurde, war sehr lecker und man konnte sich zwischen chinesischem und englischem Tee entscheiden.

Am HKIA (Hong Kong International Airport) angekommen, wurden wir von einer freiwilligen Helferin von CASTIC empfangen und zusammen mit dem französischen Team zum Hotel gebracht. Die freiwilligen Helfer/innen haben uns betreut und, falls es notwendig war, gedolmetscht.

Das französische und deutsche Team; In der Mitte die freiwillige Helferin Jo; Quelle Jo

Das französische und deutsche Team; In der Mitte die freiwillige Helferin Jo; Quelle: Jo

Nach Abgabe unseres Gepäcks im Hotel hatten wir eine Stadtbesichtigung, bei der wir uns den Stadtteil in der Nähe unseres Hotels angesehen haben.

Hong Kong Innenstadt; Quelle KP Haupt

Hong Kong Innenstadt; Quelle: KP Haupt

Am folgenden Tag sind wir nach dem Frühstück zur Asia World-Expo gefahren, in der wir unsere Projekte aufgebaut haben. Dort hatten wir auch unser Mittagessen bekommen. Gegen 16:00 Uhr Ortszeit haben die Repräsentanten, die bei der Eröffnungszeremonie auf die Bühne kommen sollten, den Ablauf dieser Eröffnung geprobt. Die Teilnehmer des jeweiligen Landes und der jeweiligen chinesischen Provinz haben untereinander besprochen, wer von ihnen auf die Bühne geht, sodass jedes Land und jede chinesische Provinz repräsentiert werden konnte. Während der gesamten Prozedur hielten die Repräsentanten jeweils ein Schild in den Händen, auf dem der Name der jeweiligen Länder in Chinesisch und Englisch stand. Diese Schilder konnte man bemalen und z. B. mit typischen Merkmalen des Landes / der Provinz versehen.

Unser Schild; Quelle: Michelle Naass

Unser Schild; Quelle: Michelle Naass

Nach der Probe wurden wir wieder zum Hotel gebracht, wo wir zu Abend gegessen haben.

Am Donnerstagmorgen sind wir wieder zur Expo gefahren, wo um 10 Uhr Ortszeit die Eröffnungszeremonie begann. Nach der Zeremonie hat sich der chinesische Vizepräsident einige Stände angesehen. Er kam u. a. auch zu unserem Stand und ließ sich von uns unser Projekt erklären.

 

Der chinesische Vizepräsident besucht unseren Stand; Quelle: KP Haupt

Der chinesische Vizepräsident besucht unseren Stand; Quelle: KP Haupt

Als Information für die Besucher lagen an jedem Stand sogenannte Shortcards aus, auf denen das jeweilige Projekt auf Englisch erklärt wurde.

Shortcart vorne

Shortcart vorne

Shortcart hinten

Shortcart hinten

Gegen Abend sind wir wieder zurück zum Hotel gebracht worden.

Den ganzen Freitag lang waren die Jury-Gespräche. Samstagvormittag war die Halle für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Abend wurden wir zum Ort der Preisverleihung gebracht.

 

Unser Stand, v.l.n.r. Michelle Naass, Kay Rübenstahl, Duo Qiu; Quelle: KP Haupt

Unser Stand, v.l.n.r. Michelle Naass, Kay Rübenstahl, Duo Qiu; Quelle: KP Haupt

Der Wettbewerb gliederte sich in einen nationalen und internationalen Bereich. Für die internationalen Teams gab es eine Platzierung vom ersten bis zum dritten Platz. Wir, das deutsche Team, haben den zweiten Platz gemacht und einen Sonderpreis für ein besonders talentiertes Team gewonnen. Die Sonderpreise sind normalerweise eine nationale Ehrung und seit den 30 Jahren des Wettbewerbes ist es das erste Mal, dass ein internationales Team einen nationalen Preis gewonnen hat.

Nach der Praisvergabe; Quelle: KP Haupt

Nach der Vergabe des Sonderpreises für ein besonders talentiertes Team und des 2. Platzes; Quelle: KP Haupt

International Excellent Projects; Quelle KP Haupt

International Excellent Projects; Quelle: KP Haupt

Nach der Siegerehrung sind wir wieder zurück zum Hotel gebracht worden.

Am Sonntag haben wir vormittags den Victoria Peak, einen nahegelegenen Berggipfel mit herrlicher Aussicht, besucht und abends sind wir im Ocean Park gewesen. Der Ocean Park ist eine Mischung aus Freizeitpark und Zoo. Gegen 21:30 wurden wir wieder zum Hotel gebracht.

Für den gesamten Montag war die Abreise der Teams geplant. Wir hatten noch genügend Zeit bevor wir zum Boarding unseres Fluges um 0:25 Uhr (Dienstag) mussten und haben uns auf dem Markt umgesehen. Gegen 18:15 Uhr waren wir wieder im Hotel und warteten auf den (letzten) Bustransfer zum Flughafen, der um 18:30 war.

Auf dem Weg zum Victoria Peak; Quelle Michelle Naass

Auf dem Weg zum Victoria Peak; Quelle: Michelle Naass

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das ein einmaliges Erlebnis war und wir viele neue Leute kennengelernt haben. Als die Veranstaltung zu Ende war, waren alle sehr betrübt, da es eine sooo schöne Zeit gewesen war.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Jugend forscht, der Ernst A. C. Lange Stiftung und CASTIC, dass sie uns diese tollen acht Tage ermöglicht haben!

V.l.n.r. : KP Haupt, Kay Rübenstahl, Michelle Naass, Duo Qiu, Dr. Martin Holfeld; Quelle: KP Haupt, SFN

V.l.n.r. : KP Haupt, Kay Rübenstahl, Michelle Naass, Duo Qiu, Dr. Martin Holfeld; Quelle: KP Haupt

Wir lieben Hong Kong; Quelle Michelle Naass

Quelle: Michelle Naass