Das Wochenende stand für uns ganz im Zeichen des Sightseeings, da kein Messebesuch vorgesehen war. Wir besuchten verschiedene Tempel, Einkaufszentren und erkundeten die Straßen Bangkoks. Dabei nutzten wir die unterschiedlichen Verkehrsmittel und erlebten unser persönliches Highlight: eine Thaimassage.

Am Samstagmorgen hieß es für uns erstmal ganz in Ruhe ausschlafen, danach beschlossen wir, Bangkoks Einkaufszentren etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und wurden auch schnell fündig. Wir fuhren mit der Metro zur Haltestelle Siam, wo gleich drei riesengroße Kaufhäuser auf uns warteten.

Im Siam Pentagon in der etwas gehobenen Preisklasse konnten wir Porsche, Lamborghini, aber auch Gürtel von Gucci und Prada, eine Ausstellung und eine Vielzahl internationaler Restaurants begutachten und auch ein Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett und ein beeindruckendes SeaLife Aquarium finden.

Das Siam Pentagon Einkaufszentrum

Weiter ging es dann in ein Kaufhaus mittlerer Preisklasse direkt daneben, welches eine sehr beeindruckende Innenarchitektur zu bieten hatte, wie zum Beispiel Zahnräder an den Rolltreppen und auch einen kleinen Markt zwischen den Zentren, konnten wir besuchen.

 

 

Nachdem wir nur einmal die Straße überqueren mussten, befanden wir uns bereits im nächsten Kaufhaus, dem „MBK“, hier ist alles zu finden, was das Herz begehrt, ALLES. Kosmetikprodukte, thailändische Souvenirs, Drohnen, Kleidung, Balletschuhe, Staubsauger, Filme, Fotos und seeeeeehr viel unnötiger Krimskrams. Bei zwei Ständen auf einem Quadratmeter, ständiger Dopplung von Geschäften, 6 Etagen und einer ziemlich starken Verwinkelung ist die Verirrungsgefahr enorm hoch. Und das passierte uns natürlich auch prompt. Nachdem wir eine DVD kauften, die nach 15 Minuten am selben Stand wieder abgeholt werden sollte, brauchten wir doch tatsächlich 40 (!) Minuten, um diesen wiederzufinden (trotz der Tatsache, dass wir, um dies zu vermeiden, uns die Position ganz genau eingeprägt hatten).

 

 

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann für uns fußlahm und reizüberflutet, aber mit der DVD und anderen kleinen Errungenschaften im Gepäck zurück ins Hotel.

 

Nach einer kurzen Pause hatten wir dann nur noch ein Ziel: eine Thaimassage!

Wie schlenderten durch die nahegelegenen Gassen des Hotels und suchten nach einem Laden, der etwas seriös aussah. Nachdem wir einige verglichen hatten, entschieden wir uns für den teuersten (600 Baht, also ungefähr 15€ für eine Stunde), in dem man uns aber freundlich mitteilte, dass man einen Termin benötigen würde.

Also suchten wir weiter und wurden schnell fündig, etwas billiger (250 Baht, also um die 6€), etwas dunkler und weniger schön dekoriert. Trotz einiger Zweifel ließen wir uns dann auf die netten thailändischen Damen ein, die uns zuerst unsere Fuße wuschen, einen wunderschönen Schlafanzug zum Anziehen gaben und uns dann in eine ziemlich dunkle Ecke, die nur durch einen Vorhang abgetrennt war, führten. Obwohl wir nach unterschiedlichen Massagen (Thai light, Back and Shoulders und einer normaler Thaimassage) verlangten und die netten Damen und dies mehrmals bestätigten, bekamen wir letztendlich alle die gleiche Massage. Trotz anfänglicher Schmerzen hatten wir alle (besonders die Masseurinnen, die zwischendeutlich komplett auf uns saßen und über uns rüberkletterten) sehr viel Spaß und verließen den Laden wie neugeboren, um noch etwas Bangkoks Straßen bei Nacht zu erkunden und leckeres Straßenessen zu genießen.