Immer aufmerksam sein, immer bereit sein und konstant konzentriert und fokussiert… Das ist wohl die beste Beschreibung unseres aktuellen Gemütszustands. Das ist es, was von uns gefordert wird, selbst wenn so mancher erschöpfter Geist dem nur durch übermäßigen Kaffeekonsum ansatzweise gerecht werden kann.

Die ganze Zeit laufen die Judges durch die Gänge, halten mal beim eigenen Stand an, mal beim Nachbarn, schauen und gehen weiter oder bleiben zum Gespräch. Nicht immer weiß man, was als nächstes kommt. Da ist dieser Zeitplan, doch die werten Juroren halten es wohl nicht immer für nötig, sich daran zu halten, erscheinen manchmal oder auch nicht. Zwischendurch überraschen uns öfters auch Judges für die Special Awards. Deshalb heißt es für uns: Dauerlächeln und Konzentration!

Für mich ist die Resonanz auf meinen Vortrag mehr ein Zufallsspiel: Wo zuvor ein Juror vollkommen begeistert ist, ist der nächste dann scheinbar tief gelangweilt. Was soll’s, einfach weiter machen! Das Hexapod-Team hat schon mehrfach hohen Besuch von der NASA bekommen, die mal ganz nebenbei mit dem Gedanken spielt, den kleinen elektronischen Freund auf dem Mars einzusetzen.

Man würde sich vielleicht auch gerne mal ein bisschen umsehen, sich die Füße vertreten oder auf die Toilette gehen, aber im Hinterkopf ist schwebt dann doch meistens der Gedanke an die wandernden Juroren und die Hoffnung auf einen Special Award für die die eigene Abwesenheit nicht wirklich zuträglich wäre. Und so bleiben wir an unseren Ständen und warten. Warten, reden, stehen, zittern und die ganzen englischen Fachbegriffen unserer Vorträge schwirren durch unsere Köpfe. Und dann kommt wieder ein Juror und es heißt reden, reden, reden!

Und irgendwann entspannt mal sich auch mal und schreibt in den Blog…

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