Ich nahm vom 24.6.2017 bis zum 1.7.2017 an der International Wildlife Research Week in der Schweiz teil. In diesem Zeitraum untersuchte ich mit meiner Projektgruppe, wie sich das Zusammenfließen zweier Bäche auf die wirbellosen Tiere im Wasser auswirkt und hatte die Gelegenheit, Näheres über die Tier- und Pflanzenarten im alpinen Raum zu erfahren.

Die International Wildlife Research Week begann damit, dass wir uns am 24.6. mit unseren Guides Jonas, Claudia, Irene und Arno am Hauptbahnhof von Zürich trafen. Von dort aus ging es mit Zug und Bus nach Tschierv. Auf der Fahrt konnten wir uns bereits über unsere Interessen austauschen und uns näher kennenlernen. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, stellten wir uns noch einmal offiziell vor, wobei jeder eine Spezialität aus seinem Land mitgebracht hatte, welche in den nächsten Tagen gegessen wurde. Vor dem Abendessen wurden uns noch zwei Aspisvipern gezeigt.

Am nächsten Vormittag erklärten unsere Guides uns einiges über die in den Alpen vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. So erfuhren wir unter anderem, wie sich die Schnabelform von Vögeln an das Nahrungsangebot anpasst. Kurz darauf fuhren wir mit dem Bus nach Buffalora und brachen zu unserer ersten Exkursion auf, auf welcher wir viele interessante Tier- und Pflanzenarten sahen und die beeindruckende Landschaft genießen konnten. Am Abend teilten wir dann die Gruppen ein und entschieden uns für ein Thema, mit welchem wir uns befassen wollten. Ich beschäftigte mich mit Iris und Tamo damit, welche Auswirkung das Zusammenfließen von zwei Gebirgsbächen auf die Arten der wirbellosen Tiere im Wasser hat.

Die nächsten drei Tage verbrachten wir dann damit, die wirbellosen Wassertiere mit Hilfe von Sieben zu fangen, zu bestimmen und zu zählen, wobei sich die Suche nach geeigneten Stellen als schwierig herausstellte. An den Abenden schrieben wir an den Auswertungen unserer Projekte.

Der Donnerstagvormittag stand uns zur Verfügung, um weiter an den Ausarbeitungen unserer Projekte zu schreiben und am Nachmittag besichtigten wir das Kloster St. Johann.

Schließlich bereiteten wir am Freitag noch die Präsentation unseres Projektes vor und beendeten die schriftliche Ausarbeitung. Der fünfminütige Vortrag unserer Projekte fand dann in der Biosfera von Tschierv statt. Am Abend gingen wir Pizza essen und blieben noch bis spät in die Nacht auf, um uns zu unterhalten.

Am Samstag war auch schon die Zeit gekommen, um wieder abzureisen. So putzten wir am Morgen noch und packten unsere Koffer fertig, bevor wir uns am Bahnhof von Zürich trennten. Ich fuhr noch mit einigen anderen Teilnehmern zum Flughafen, wo wir uns dann leider voneinander verabschieden mussten.

Abschließed kann ich sagen, dass es eine wunderschöne, lehrreiche und unvergessliche Woche voller interessanter Erfahrungen war und möchte mich zuerst bei den anderen Teilnehmern und unseren Guides für die tolle Atmosphäre bedanken. Unseren Guides möchte ich außerdem ein großes Dankeschön für die vielen Ratschläge und die tolle Unterstützung aussprechen. Des Weiteren möchte ich unserem Koch Gilbert Chanton für das leckere Essen danken und mich noch einmal herzlich beim Schweizer Jugend forscht und bei der Ernst A. C. Lange Stiftung Bremen für die Möglichkeit, an dieser Woche teilzunehmen, bedanken.