Ein Projekt(or) auf Weltreise - "Heavy freight"!

Als ich erfuhr, dass ich als Teil der deutschen Jugend forscht Delegation nach Los Angeles reisen darf, stellte sich mir sofort die Frage, wie ich meinen Augmented Reality Projektor mitnehmen könnte. Immerhin waren fürs Jugend forscht Bundesfinale 2016 in Paderborn zwei Autos erforderlich gewesen, um meine Messestand-Ausrüstung darin verstauen zu können.

Als ich der Wuppertaler Firma Schmersal, die mich bei meiner Jugend forscht Arbeit unterstützt, von meiner Teilnahme bei der Intel ISEF erzählte, bot diese mir spontan an, nicht nur die immensen Kosten der Luftfracht zu übernehmen, sondern auch zwei spezielle Messeboxen für mich anfertigen zu lassen – an dieser Stelle nochmal meinen herzlichen Dank dafür!

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Die Intel ISEF-Organisatoren empfehlen für den Versand von Messe-Exponaten im Normalfall UPS, arbeiten aber für „HEAVY FREIGHT“ Projekte auch mit GES zusammen, die wiederum mit der deutschen Partnerfirma Cretschmar GmbH & Co. KG kooperieren. Einige Wochen vor dem Beginn des weltweiten MINT-Wettbewerbs konnte ich in der Versandabteilung von Schmersal einen Blick auf bzw. IN die zwei riesigen Messeboxen werfen (für den Rücktransport muss nämlich alles wieder genauso verpackt werden) – und dann ging der Projektor auf Reisen!

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Da es bei der Intel ISEF sehr strenge Regularien bezüglich des Messestandes gibt, hatte ich mich vor dem kostenaufwändigen Versand des Projektors vergewissert, dass ich diesen auch tatsächlich präsentieren darf. Dafür hatte ich eine digitale Standplanung erstellt und eingereicht:

ISEF Stand v19

Die Antwort vom „Display and Safety Committee“ lautete, dass man zum jetzigen Zeitpunkt keine Bedenken gegen meine gewünschte Projektpräsentation habe, aber vor Ort noch „Fragen auftauchen könnten“ …

Ich hoffe nun, dass alles wie geplant klappt und melde mich in exakt einer Woche von der anderen Seite der Erde wieder – dann von meinem Messestand im Convention Center im sonnigen Los Angeles!