Sonntag war auch schon der letzte Messetag. Die letzten vier Tage sind sehr schnell vergangen und wir sind sehr zufrieden mit den Kontakten, welche wir knüpfen konnten und den tollen Gesprächen, die wir führen durften.

Auch am letzten Tag waren viele interessierte Besucher an unserem Jugend forscht Stand. Auffallend war, dass gestern besonders viele Familien und Jugendliche auf der iENA-Messe unterwegs waren. Viele jener Kinder kannten Jugend forscht noch gar nicht und haben sich sehr über die Informationen zur Wettbewerbsrunde 2018 gefreut. Als wir ihnen von Jugend forscht erzählt haben, sind ihnen die Ideen quasi aus dem Mund gesprudelt. Besonders gefreut hat es uns, dass deutlich mehr als die Hälfte ihrer Ideen anderen Menschen helfen sollen. So planen sie zum Beispiel Hilfsmittel für behinderte Personen zu entwickeln oder eine Strategie für den Umweltschutz zu präsentieren.

Neben der Präsentation unserer Projekte war es uns gestern auch noch sehr wichtig, die wenigen Aussteller der iENA, welche wir an den anderen drei Messetagen noch nicht gesehen haben, zu besuchen. Besonders beeindruckend fanden wir die Erfindung von einem Jungerfinder der KIT-Initiative Neuss und einer Jungerfinderin aus Shandong, China. Der zwölfjährige Jungerfinder baute seiner kleinen Schwester eine Roverboard-Ergänzung für ihren Rollstuhl, sodass jene selbständiger längere Strecken zurücklegen kann. Die 15-jährige Jungerfinderin aus China stellte auf der iENA ihr Model für einen schnelleren Zugtransport aus. Sie plant einen Passagierzug, welcher nicht anhalten werden muss, um neue Besucher mitzunehmen, sondern mit einer Art Pick-up- und Drop-off-System schnell und ungefährlich sehr viele Besucher von A nach B bringen kann. 

Nach einem, verglichen mit den anderen Messetagen, kurzen Tag am Stand begannen wir um 16 Uhr gemeinsam mit dem Abbau unseres Standes. Die letzten fünf Tage in Nürnberg waren eine sehr schöne Zeit und werden uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben. Vielen Dank, dass wir unsere Projekte dort präsentieren durften, wir alle wissen jene Möglichkeit zu schätzen. 

Nils, Robin, Thorben und Alexander