Heute fanden die Judging Sessions, also die Jurygespräche statt. Jeder von uns hatte fünf solcher Gespräche, die jeweils nur mit einem Juror geführt wurden. Zwischendurch gab es dabei glücklicherweise genug Zeit, um auch die anderen Teilnehmer kennenzulernen.

Ab und zu gab es gerade mit den chinesischen Teilnehmern kleine Verständigungsprobleme, die aber durch die netten freiwilligen Helfer so gut es ging überwunden werden konnten. Man kann sich hier in Hangzhou davon überzeugen, dass die Schüler Chinas und der Welt wirklich beeindruckende Ideen in sich tragen. So gibt es von der Erforschung von Verhaltensweisen von Schnecken über eine intelligente Ampelschaltung, Abwasserleitungen innerhalb von Wohnhäusern und Technik für das Präsentieren bis hin zu automatischen Einparksystemen und sehr theoretischen Mathematikproblemen einfach alles, was das Forscherherz begehrt.

Während wir Schüler mit den Präsentationen beschäftigt waren, konnte Frau Meyer-Kutz mit den anderen Begleitern eine Führung durch Hangzhou genießen. Dabei war unter anderem auch ein Stopp in einem Lebensmittelgeschäft eingeplant. Nachdem wir die Bilder gesehen haben, sind wir jetzt überzeugt, dass zumindest einige Gerüchte über die chinesische Küche wahr sind.

Am Abend waren wir dann noch ein paar Schritte unterwegs und konnten uns selbst ein Bild von typischen chinesischen Geschäften der Moderne machen.