Die ISEF nimmt langsam Fahrt auf

Der zweite Tag begann bei den Meisten gegen 8 Uhr Ortszeit mit einem süßen Frühstück im Hotel als Stärkung, bevor es ungefähr eine Stunde später das erste Mal in das Convention Center ging. Dieses liegt nur ca. 10-15 Minuten Fußweg vom Hotel entfernt.
Dort angekommen begann der langwierige Prozess des Anmeldens und Abholens unserer Zugangsbadgets, den glücklicherweise unsere Betreuer übernahmen, sodass wir uns ausführlich mit der Gestaltung des Shout-Out-Posters und Videos für die Opening Ceremony am Montagabend befassen konnten.
Gegen 11.30 Uhr ging es endlich in die beiden Exhibitionhalls, um unsere Stände aufzubauen und die Poster aufzukleben.
Eben Jenes erwies sich bei einigen als echte Herausforderung, am Ende des Tages aber bei dem Großteil der Gruppe geschafft und auch bereits von den Inspektoren abgenommen war.
Am Abend ging es dann richtig los, endlich die anderen Teilnehmer und die Nationen, die sie vertreten, kennenzulernen. Jeder von uns ist mit 50 Jufo-Pins bewaffnet gespannt in Richtung des Ballrooms gewandert, in dem das Ganze stattfinden sollte. Einige Pins waren schon getauscht, bevor der Saal überhaupt in Sicht war.
Besondere Highlights waren die kuscheligen Koala-Pins der Australier oder die aufwendig gestalteten aus Aserbaidschan. Nach gefühlt nur wenigen Minuten, in zirka 60-90 Minuten, waren die eigenen Pins alle getauscht. Es ging über in Gespräche mit den anderen Teilnehmern oder Fotos mit denjenigen, die aus fernen Ländern angereist sind oder ihr traditionelle Kleidung getragen haben.
Die Stimmung war locker und entspannt, bis planmäßig um Punkt 21 Uhr die Musik ausging, das Licht kurzzeitig gedimmt wurde und die Security anfing, alle ins Bett zu schicken.